„Höchste Form der Pflege“ – Kaan, Accountmanager Bremen

Als einer der wenigen ging Kaan nicht die klassische Karriereleiter der bipG. Er entschied sich für einen anderen Weg und absolvierte kein 3-jähriges Examen. Stattdessen studierte er BWL und schloss dem Bachelorstudium noch ein Masterstudium in Strategischer Unternehmensentwicklung an. Neben dem Studium hatte er jedoch bereits erste Berührungspunkte mit dem Gesundheitswesen, da er nebenbei in einem Sanitätshaus arbeitete. So fand er immer mehr Interesse und wollte noch weitere Bereiche in dieser Branche kennenlernen. Zufällig entdeckte er dann den Bereich Intensivpflege und kam im Juli 2016 zur bipG.
Mittlerweile ist der Hannoveraner als Accountmanager für die Region Bremen-Nord und Bremen-Süd tätig und ist somit auch viel in Bremen selbst unterwegs. Als er in Hannover war, haben wir die Chance genutzt, um über seine Zeit bei uns zu sprechen

Wunschlos glücklich durch selbstständiges Arbeiten

Eine Stellenanzeige auf Indeed machte Kaan neugierig auf die bipG, sodass er sich einige unserer Blogbeiträge und Interviews mit anderen Mitarbeitern durchlas. Die Zufriedenheit und Motivation begeisterte ihn so sehr, dass er noch am selben Tag eine Bewerbung abschickte und wenige Wochen später bei uns als Disponent anfing. Nach kurzer Zeit kam es jedoch zu einer Umstrukturierung in unserem Unternehmen, wodurch neue Stellen geschaffen und alte Stellen umbenannt wurden. So wurde auch die Stelle als Accountmanager geschaffen, der Kaan seit November 2017 nachgeht und seitdem auch wunschlos glücklich ist.
„Ich habe die Chance hier vieles selbst zu entscheiden und eigene Ideen einzubringen, um das Unternehmen jeden Tag noch ein bisschen weiter voranzubringen.“ Für Kaan ist das nicht selbstverständlich und ein Grund, weswegen es ihm bei der bipG so gut gefällt. Aber auch Vielseitigkeit und ständige Weiterentwicklung sind Punkte, die der 41-Jährige sehr an dem Unternehmen schätzt. „Wir sind einfach immer in einem Lernprozess und für uns gibt es keinen Moment an dem wir stehen bleiben und nicht dazu lernen.“
Auch auf die Frage, ob er wunschlos glücklich sei, kommt ohne Zögern und lange Überlegungen ein klares „Ja!“, denn auch wenn es einmal Probleme gibt, steht ihm immer jemand zur Seite. 

1:1-Intensivpflege = Höchste Maß an Pflege

Teamgespräche, Mitarbeitergespräche, Kundengespräche, Vorstellungsgespräche. All das gehört zu Kaans Hauptaufgaben. Aber das wichtigste dabei: immer den Überblick behalten. Am Anfang erfordert das einiges an Organisationstalent, doch genau diese vielfältigen Aufgaben machen ihm besonders Spaß. „So entsteht keine langweilige Routine, sondern ich werde tagtäglich gefordert.“ Aber auch die allgemeine Verwaltung zwischen Vorstellungsgespräch und Einstellung, gehört zu seinen Aufgaben, sowie alles rund um den Aufbau einer neuen WG in seiner zugeteilten Region. Bisher gibt es in der Region Bremen eine Wohngemeinschaft für Intensivpflege in Frisoythe, ab April soll eine Weitere folgen. Dann allerdings in Bücken. So liegen die WG´s nicht direkt in Bremen, sondern immer ein wenig außerhalb, um die notwendige Ruhe für eine qualitative Intensivpflege garantieren zu können.
Denn gerade die Qualität der Pflege ist auch ein Grund, weswegen sich Kaan für die Arbeit in der Intensivpflege entschieden hat. „Die 1:1-Intensivpflege hat mich schon immer besonders interessiert, weil es aus meiner Sicht, die höchste und beste Form der Pflege ist, die einem Menschen geboten werden kann.“

Glücksgefühle bei Kinderversorgungen

Zu den besonderen Augenblicken gehört es in Kaans Augen auch immer, wenn Patienten genesen. Vor allem bei Kinderversorgungen ist dies ein besonders emotionales Erlebnis. „Den Kleinen steht noch ihr ganzes Leben bevor und es ist einer der schönsten Momente, wenn wir sie gesund pflegen und ihnen ein normales, gesundes Leben ermöglicht wird.“ Schon bald steht dieses besondere Erlebnis auch in der Region Bremen an. Dort wird ein vierjähriges Mädchen seit ihrer Geburt versorgt und beatmet. Schon bald soll sie nun von der Beatmung entwöhnt und letztendlich dekanüliert werden. „Das löst schon Glücksgefühle in mir aus und ich bin stolz auf das gesamte Team. So etwas zu leisten, verdient wirklich Anerkennung.“
Und genau diese Anerkennung ist auch die Motivation, die er seinem Team täglich weitergeben will, um weiterhin liebevoll pflegen und zur Genesung verhelfen zu können.