„Meine Motivation ziehe ich vor allen Dingen aus der Dankbarkeit der Klienten.“

Mein Name ist Larissa Zengel, ich bin 30 Jahre alt und derzeit in der Position als Implementier Care Nurse.

Ich bin seit 4,5 Jahren bei der bipG und wurde über das Arbeitsamt auf die mir völlig neue Branche aufmerksam. Ursprünglich wollte ich nach einer Auszeit wieder als Krankenschwester im Krankenhaus arbeiten. Dennoch dachte ich, es könnte nicht schaden mir den Bereich der ambulanten Intensivpflege einmal vorstellen zu lassen. Also traf ich mich mit einem Personalmanager der bipG. Das treffen überzeugte mich, sodass ich kurze Zeit später meine Pläne änderte und bei der bipG angefangen habe. Ich bereue es nicht.

Zunächst wurde ich in einem neuen, festen Team zur Teamleitung. Im Juni 2014 begann ich dann mein Studium, da ich die Zeit im Nachtdienst sinnvoll für meine berufliche Entwicklung nutzen wollte. Die bipG hat mich dabei tatkräftig unterstützt.

Als Implementier Care Nurse bin ich im Bereich des Überleitmanagements tätig. Ich habe zur Aufgabe Neukunden bzw. neue Versorgungen aufzubauen. Ich begleite den Patienten vom Krankenhaus in die Häuslichkeit und kümmere mich zusammen mit den Angehörigen um die Organisation, dass der Betroffene in der Häuslichkeit zu Recht kommt und sich möglichst wohl fühlt. Dabei handelt es sich konkret darum, zum Beispiel, benötigte Hilfsmittel zu organisieren, die Anbieter mit ins Boot zu holen, die Pflege zu planen und zu organisieren, das Einarbeiten und Schulen der Mitarbeiter, Dienstplangestaltung, Aufbau der Dokumentation etc.

Der Aufbau einer Versorgung ist meist dann beendet, wenn ein festes Team implementiert und eine Teamleitung bestimmt wurde, welche die weiteren Aufgaben im Bereich der Organisation übernimmt. Und dann zieht die Implementier Care Nurse weiter, zur nächsten neuen Versorgung.

Eine Kollegin hat einmal einen schönen Vergleich aufgestellt. Sie sagte ich wäre eine ‚Nestbauerin‘. Ich würde dem zukünftigen Team und dem Klienten das Nest bereiten und bauen. Und sobald sich alle im Nest wohlfühlen, würde ich es verlassen und das nächste bauen gehen. 

Meine Motivation ziehe ich vor allen Dingen aus der Dankbarkeit der Klienten. Man muss sich vorstellen, dass man in der Pflege bei der bipG oft zwölf Stunden zusammen mit dem Klienten in deren häuslichen Umfeld verbringt. Dabei kommt es zu schwierigen, aber auch zu sehr vielen schönen Momenten. Ich spreche hier von einer ganz speziellen Art von Nähe und einer Beziehung die man zum Klienten aufbaut, wenn man viel Zeit mit ihm verbringt. Viele Betroffene sind trotz ihrer schweren Schicksale oft sehr dankbar und froh, dass wir da sind. Menschliche Nähe und Wertschätzung machen Spaß und führen dazu, dass ich mich in meinem Job erfüllt fühle. 

Die bipG hat mich immer unterstützt. Ich habe immer einen Ansprechpartner bei Problemen und ich werde nicht nur für meine Arbeit, sondern als Mensch geschätzt.