Unsere Tipps für eine entspannte Ruhephase

Im Arbeitsalltag ist es schwierig auch in den Pausen komplett abzuschalten. Vor allem in der Pflege, wo es keine Pausen, sondern nur sogenannte Ruhephase gibt, man also auf Abruf bereit sein muss. Mit diesen Tipps wollen wir Ihnen trotzdem zu einer möglichst erholsamen Ruhephase verhelfen und Ihnen ans Herz legen, was wir von der Katze noch alles lernen können.

Katerstimmung auf der Arbeit? Gut so!

Sie können nie komplett abschalten? Katzen lehren uns, wie man es richtig macht: Sie verbringen viele Stunden damit sich zu sonnen, auf dem Lieblingsplatz zu dösen, zu schmusen und Katzenwäsche zu betreiben. Stunden, in denen sie Kraft sammelt und besonders Acht auf sich gibt.

Geht die Katze aber auf die Pirsch oder ist anderweitig aktiv, widmet sich all ihre Konzentration auf das Objekt ihrer Begierde. Katzen lassen sich vor allem auf der Jagd von kaum etwas ablenken. Ihre ganze Aufmerksamkeit gilt dieser einen Aufgabe.

Zugegeben, eine Katze faulenzt mehr, als dass sie wirklich jagt. Bei Menschen sieht der Alltag allerdings genau andersherum aus. Trotzdem können wir versuchen, uns dieses Verhalten (zumindest in Teilen) als Vorbild zu nehmen.

 

Der Mensch ist keine Katze, sondern ein Hamster

Der Mensch verfolgt eine andere Strategie als die Katze. Er erinnert an einen Hamster im Laufrad, der einfach nur weitermacht, um weiterzumachen. In der Ruhephase neue Hygienebestimmungen lesen, weil sonst keine Zeit dafür bleibt und vorher noch kurz das Bett neu beziehen. Man kommt auf dem Weg zum Aufenthaltsraum oder der Küche ja sowieso an dem Zimmer vorbei.

Ruhephasen sind also teilweise ebenso arbeitsintensiv wie die Arbeit selbst. Umgekehrt erledigen wir während der Arbeit noch Dinge, die eigentlich nicht dafür gedacht wären: Hier den Arzttermin machen, dort nochmal die Einkaufsliste im Kopf durchgehen, während wir gerade Herrn Meyer die Haare shampoonieren.

Tipps für eine möglichst entspannte Ruhephase

Ruhephasen sind vor allem wichtig, um leistungsfähiger zu sein und Fehler zu vermeiden. Auch wenn Sie immer auf Abruf sind, ist es wichtig, in diesen Phasen trotzdem zu versuchen abzuschalten. Hier finden Sie drei Tipps, wie Ihnen das gelingen könnte:

  1. Verlassen Sie Ihren Arbeitsplatz. Durch die räumliche Trennung können Sie besser abschalten. Vor allem Spazierengehen hilft, den Kopf frei zu bekommen. Falls Sie abrufbar sein müssen, nutzen Sie die Gelegenheit, um den Patienten auf einen Spaziergang einzuladen. So haben Sie beide etwas davon.
  2. Wechseln Sie das Thema. In der Ruhephase mit den Kollegen weiter über die Arbeit zu reden, verhindert ebenfalls das Abschalten. Sollten Sie die Ruhephase mit Ihrem Patienten verbringen, nutzen Sie die Zeit, ihn als Person besser kennenzulernen.
  3. Entspannungsübungen. Atemübungen und ausgedehntes Strecken helfen beim Entspannen. Auch ein einfaches Lächeln oder Lachpausen (z.B. durch witzige Videos) können nachweislich zur Entspannung beitragen.